Musikreise nach Luzern

Am Samstag, 20. Juni begrüssten Cornelia und Thomas die Reisegruppe auf Gleis 1 zur diesjährigen Musikreise. Der erste Stopp führte zur Confiserie Speck in Zug. Hier gab es ein Gipfeli und ein Getränk. Gestärkt ging es weiter in die Produktionsstätte der Kirschstängeli. Dort lauschten wir gespannt der Führung «Wie der Kirsch ins Stängeli kommt». Natürlich durfte die Degustation eines solchen Stängelis nicht fehlen. Nach einer zweiten Stärkung reisten wir mit dem öffentlichen Verkehr weiter nach Luzern.

Dort wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt. Auf einer genussvollen Schnitzeljagd durch Luzern nahmen wir unser Mittagessen ein. Durch das Lösen der Rätsel fanden wir zu den verschiedensten Verpflegungsstationen und lernten die Stadt von einer anderen Seite kennen. Nach gefühlt langen 3¼ Stunden fand die erste Gruppe die Schlussstation. Wir kamen unter anderem bei der Kapellbrücke, beim Bourbaki, den Wehrtürmen und auch in weniger bekannten Quartieren vorbei. Das Wetter war mit über 30 Grad eher warm. Danach konnten wir uns im Hotel ibis budget einquartieren und erst einmal unter die Dusche gehen.

Alle Gruppen absolvierten den Food Trail erfolgreich, sodass wir anschliessend mit dem Stadtbus zum Nachtessen fahren konnten. In der Pizzeria Modomio verbrachten wir einige gemütliche Stunden, bevor wir ins Nachtleben eintauchten.

Am Sonntag stand um 10 Uhr eine Führung durch das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) auf dem Programm. Uns wurde erklärt, dass der grosse Konzertsaal Platz für 1’898 Personen bietet. Für genau diese Anzahl Personen ist die Akustik optimal ausgelegt. Zudem erfuhren wir, dass sich im Untergeschoss ein Raum für das Piano befindet. Unsere Frage war folglich, wo denn das Forte seinen Raum habe. Gelächter.

Anschliessend durften wir den grossen Konzertsaal betreten. Und nicht nur das, wir durften sogar auf der grossen Bühne Platz nehmen. Nach der spannenden und lehrreichen Führung meldete sich der Hunger. Im Restaurant Hofgarten wurden wir freundlich empfangen. Nach dem ausgezeichneten Mittagessen ging es zur letzten Führung des Tages.

Im Bourbaki begaben wir uns auf eine einstündige Reise ins verschneite Val de Travers im Neuenburger Jura. Es wurde uns erklärt, wie es im Jahr 1871 dazu kam, dass 87’000 französische Soldaten innert drei Tagen Hals über Kopf in die Schweiz strömten. Im Raum war es gefühlt noch heisser als draussen, und wir waren froh, als die Stunde vorüber war. Das soll allerdings nicht heissen, dass die Führung nicht spannend gewesen wäre.

Nun hatten wir noch zweieinhalb Stunden Zeit, bevor uns der Zug wieder nach Frauenfeld zurückbrachte. Einige gingen im Vierwaldstättersee baden, andere genossen einen kühlen Drink beim KKL. Es waren zwei schöne Tage im Kreise der Musikantinnen und Musikanten.